Oswald Unzenbacher

 

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Aus brennender Sorge um der Menschen ihrer Seelen Heil

Nicht um meiner Selbst Willen ergreife ich das Wort. Nicht aus Selbstsucht spreche ich zu Menschengesch?pfen, deren Vielzahl leere H?llen sind, anatomische Hohlk?rper, die so wenig an Gottes Gl?ckseligkeit teil haben, wie die H?hnerbrut an Lustbarkeiten der L?fte. Belanglos ist der, der diese Worte setzt, doch erh?ret, was gesprochen ist, f?gt euch und scharet euch, der Stimme, die nach eurem Herzen ruft.
10.9.05 21:34


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Erbärmliche Brunst heißer Sommertage

Der Sommer wendet sich der Neige zu und so wird auch des nachl?ssig gekleideten Weibsvolks Lust an leiblicher Balz bald schon in herbstlichen Fr?sten gefrieren. War es doch zuletzt dem keuschen Manne kaum erlaubt, in die Gasse seiner Wiener Stadt zu treten, ohne, das Augenlied hoch gezogen, der S?nde in die h?ssliche Fratze fleischlicher Verlockungen zu blicken. Mir gebietet die abendl?ndische Ethik und Vernunft dem Morgenland keinen Fu?breit zu weichen, doch handelt der Muselmann recht und richtig, wenn er dem Weibsvolke die rechte Sitte des Gewandens befiehlt. Zucht und anmutige Verhaltenheit in jeder Geb?rde sei die wahre Zier der deutschen Jungfrau.
10.9.05 21:51


Lustlümmels gottlose Weltsicht

Von seiner Behausung in der legend?ren Wiener Berggasse aus verbreitete Er ? Sigmund Freud ? ?ber Jahre den Irrglauben vom triebgesteuerten Menschenvieh. Der Mensch als willf?hriges Gesch?pf seiner Triebe, war die Kernthese seiner Lehre wider jeden w?nschenswerten Sinn. Was er somit ? ohne R?cksicht auf jeden Begriff von Sitte und Anstand - propagierte war die pure nihilistische Entwertungstendenz zum religi?sen Weltbild, welches den Menschen als Ebenbild Gottes auffasst. Es bedurfte einer festen Portion Gottesleugnung um so zu denken, einen Bruch mit der Tradition der V?ter und ein Verachten einer jeden spirituellen Stetigkeit. Furchtbares hat er uns angetan, denn die Folgen seiner Fahrl?ssigkeit sind un?bersehbar. Der Zusammenbruch der Sitten, das augenscheinliche ? von allen Fesselungen z?hmender Moral befreiten - W?ten der erbs?ndigen Wesensverfassung im Alltag, ist mitunter sein Werk. Und das Werk seiner Sch?ler; allen voran der bekennende Triebabsolutist Wilhelm Reich, der einer exzessiven Lebenspraxis das Wort redete. An die Stelle Gottes wollte er den Orgasmus gestellt wissen. Der Coitus sei das Gebet der neuen Zeit. Und an die Stelle and?chtigen Gemurmels trete das Gest?hne geiler Kerle und ihrer Schlampen. Fragt man sich nun, ob diese Lustl?mmeln denn nicht recht gehabt h?tten, verkennt man ? in der Zuchtlosigkeit ihrer Denkwege bereits verhadert ? alles. Jeder Blick in den Sud unserer Gassen, auf das sich windende Gew?rm unserer Gr?nfl?chen, muss dem Freudianer ein Beweis f?r die Selbstevidenz seiner Anma?ung wider die Natur des Menschen sein. Wohin das Auge blickt, einem Weibsvolk, nicht gekleidet zur Scham, hecheln aufgereizte Mannsviecher hinterher. Instinktsteuerung scheint alles zu sein. Die Triebe herrschen. Doch muss das denn so sein? Ist das was ist, schon die ganze Wahrheit? Mitnichten! Wer so denkt, hat nicht das Wirken der Erbs?nde begriffen, deren Finte zur Verderbnis des Menschen der Sexus ist. Sexualisierung durchdringt alle Lebensbereiche, denn die Strukturen menschlicher Vergesellschaftung sind verpestet vom Gedanken der Unzucht. Vergessen gemacht ist die Bestimmung des Menschen zu seiner Verkl?rung in der Anschauung Gottes. Und doch will die Stimme des Gewissens nicht verstummen; den Gefallenen unerm?dlich zur Erh?hung seiner Selbst gemahnen.
11.9.05 09:27


Vom Aussterben der höheren Menschengattung

Die eigentliche Berufung des Menschen liegt nicht in seiner Triebsteuerung, sondern in seiner Wertgezogenheit. Er ist gottgewollt Souver?n seines Strebens nach Werthaftem und nicht ein blo?es Exekutivorgan seines Hormonhaushaltes, das auf nichts als Fortpflanzung abzielt. Der wahrlich zu h?herer Geistigkeit geadelte Mensch ist folglich in unerbittlichster Konsequenz der jeweils Letzte seiner Art. Er hat seine Biologie ?berwunden und stirbt aus.
11.9.05 14:08


Konformisten

Wenn ich durch die trostlos grauen Gassen meines Wohnviertels stapfe, sp?re ich die sp?ttischen Blicke der Jugend in mein Fleisch stechen. Sie verletzen mich, sie denunzieren mich als stockkonservativen Trottel, festgefahren in einer Geb?rde, die nicht einmal mehr von Gestern sei. Und sie wissen nicht, dass ich sie liebe, ihnen ihre Gemeinheiten verzeihe und in aller Stille f?r ihr Seelenheil bete. Der Herr sei ihnen gn?dig. Ich bin vereinzelt in ihrer Masse, ausgesto?en, doch sind sie noch einsamer als ich es bin, denn sie halten sich f?r Individuen und sind uniform. Keine Pers?nlichkeit, bar jeder Transzendenz, einsam und austauschbar in ihrem gottlosen Gehaben. Eines jeden und einer jeden Horizont endet an dem St?ckchen blanker Haut, die sich zu Markte tr?gt. Es ist ?Jugend ohne Gott?, wie sie ?d?n von Horv?th in seinem gleichnamigen Roman so treffend beschreibt. Und wenn sie auch l?ssig herumlungern, so stehen sie doch schon in Reih und Glied und erharren des Geschreis eines gro?en Dirigenten, auf dass sie sich nach seinem Takte wiegen d?rften. Ihr wesenhafter Konformismus will sich noch verleugnen, auch wenn Gleichf?rmigkeit aus jeder Regung spricht. Der da aber zu ihrer l?sterlichen Erheiterung an ihnen vorbeistapft, als Gast und Wiederkehr einer fernen Zeit, ist einzigartig, sonst w?rden sie seiner nicht spotten. Den Abweichenden bei?en die Hunde, den hetzt die Meute, das begreifen sie nicht. Und es stachelt die wilde Schar seine Gl?ckseligkeit an, seine ?berhebliche Gl?ckseligkeit, gewonnen aus der Anschauung Gottes. In Gebet und sph?rischer Andacht. Wer bei Gott ist, ist dieser Welt enthoben, hat sie schon ?berwunden, ist ihr ein Nonkonformist. Zum gro?en ?rgernis der Vielen und Viel-zu-vielen, die sich einzigartig w?hnen, doch so gew?hnlich, austauschbar und gering wie nur irgendwie sind. Sind sie doch Erdenw?rmer ohne Transzendenz.
12.9.05 10:30


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