Oswald Unzenbacher

 

* Startseite     * Archiv     * Kontakt     * Abonnieren



* Links
     OPUS DEI
     Das Engelswerk
     "Der 13." - Zeitung für Rechtgläubige
     Bischof Dr. Kurt Krenn






Kampf der Kulturen

F?rwahr, ich bin den Moslems ihrer Leugnung der heiligen Dreifaltigkeit Gottes wegen nicht wohlgesonnen, noch sehe ich angesichts des sich anbahnenden Konflikts der Kulturen irgendeine Aussicht auf ein anhaltendes friedliches Miteinander von Abend- und Morgenl?nderischen, doch der Propheten und Gesandten Gottes spottet nur der Lump! Die Verspottung religi?ser Symbolik ist unter allen Umst?nden eine nicht l?ssliche S?nde, ein Laster in Reinkultur.

Ein d?nisches Blatt karikaturierte nun also den Propheten Mohammed in wenig schmeichelhafter Manier, ?hnlich so wie einst schon Gerhard Haderer ?ber "Das Leben des Jesus" respektlos herzog. Die Christen, welch dem?tiges und ?beraus besonnenes Volk, belie?en es anno dazumal damit, ihren Mi?mut hinabzuw?rgen, Muslime hingegen, eifernd in ihrer Glaubensinbrunst, fordern der ?blen Ketzer ihren Kopf.

Beides ist mir zuwider. Religi?se Symbolik gilt es als etwas Heiliges allemal zu achten. Ebenso gilt es den kritischen Anspruch in der Satirik fremder Kulturen zwar, wenn n?tig, als gottlos zu tadeln, doch darf dieser Tadel doch niemals zur m?rderischen Wut entarten. Kurzum: Die islamische Reaktionen auf die Mohammed-Karikaturen einer d?nischen Zeitung sind ma?los ?berzogen, um nicht zu sagen, hysterisch.

Es bleibt jetzt nur noch die Feststellung: Wir befinden uns bereits inmitten eines kaum mehr zu verleugnenden Kampfes der Kulturen. Also Ihr M?nner, es ist an der Zeit sich in Harnisch zu setzen und das Kreuz zu wenden - wahrlich nicht um in kriegerischer Aggression zu w?ten, doch um des lieben Friedens willen und um das von den V?tern ererbte Wertgut zu bewahren. Des Ritters edelste Waffe ist sein Wort. Und Ihr Weiber, seiet eurer nat?rlichen Sendung bewusst, tretet alsbald ein in den Stand der Ehe und geb?ret der christlichen Heimat tapfere S?hne und tugendhafte T?chter. Der Leiber Frucht und treue Disziplin im Gehorsam zum Herrn, mit einem Wort: Glaubenszucht, sind des Abendlands Rettung in der Not. Besinnt euch darauf oder Ihr werdet euer eigen Untergang sein.
4.2.06 13:49


Werbung


Heilige spanische Inquisition für Europa

Nachdem die christlichen Heere der Reyes Cat?licos gegen Ende des 15. Jahrhunderts die Reconquista (?Zur?ckeroberung?) abgeschlossen hatten, stand man in Spanien vor dem Problem einer gro?en muslimischen bzw. nichtchristlichen Bev?lkerung im S?den des Landes, die ?berdies zu orientalischen Sitten und Gebr?uchen erzogen war. Um diesen unvertr?glichen Bev?lkerungsteil in das christlichabendl?ndische Spanien zu integrieren, aber auch um weitere kriegerische Konflikte zu vermeiden, wurde die Spanische Inquisition eingerichtet, deren liebvoller F?rsorglichkeit Spanien seine Einheitlichkeit und Macht zu verdanken hat. Die Bewohner der einstigen muslimischen Herrschaftsbereiche wurden zu guten Christen.

Wir stehen heute vor einem nicht un?hnlichen Problem. Gro?e nach Europa eingewanderte orientalische Bev?lkerungsgruppen wollen sich nicht in die europ?ische Leitkultur integrieren, verhalten sich vielmehr aggressiv gegen?ber ihr. Lassen wir die Dinge treiben, so ist zu bef?rchten, dass den Europ?ern eines Tages der Geduldfaden rei?t und rassistische Raserei ihre Auferstehung feiert. Ein barbarisches Schreckensszenario, das es unbedingt abzuwenden gilt. Genauso schlimm scheint die Vorstellung, die st?ndig und rasch wachsenden muslimischen Populationen k?nnten eines Tages die Macht in Europa ?bernehmen und dann ein Schreckensregime der Kalifate im Geiste der Scharia errichten. Die Wirklichkeit der multikulturellen Gesellschaft zielt jedenfalls auf diese Entwicklung zwangsl?ufig ab. Frauen- und Schwulenrechte werden dann wohl als erstes pass? sein.

Was tun? Auf die Frage mag es viele banale Antworten geben, doch nur eine einzige dieser Antworten verspricht auch eine humanistische L?sung des Problems: Wir m?ssen in Europa eine Institution nach dem Vorbild der Heiligen spanischen Inquisition einrichten, welche liebevoll doch bestimmt alle Bewohner des Abendlands zur rechten Sittlichkeit geleitet. Wer diesen Weg nicht mitgehen will, der muss es auch nicht, doch ist Europa dann nicht mehr seine Heimat. In Europa leben wollen, muss f?rderhin bedeuten, mit Leib und Seele Europ?er sein. Wer hingegen meint, die Vorz?ge Europas auskosten zu wollen, den Quell dieser Wohltaten jedoch hassen und misshandeln zu d?rfen, dem m?ge die T?r zur Verabschiedung gewiesen sein.

Reconquista
4.2.06 15:57


Religionsfreiheit versus Pressefreiheit

Besonnene Imame rufen in diesen Tagen die Gläubigen ihrer Konfession zur Zurückhaltung auf, um im gleichen Atemzug eine ernsthafte Debatte über die widersprüchlichen Freiheiten von Religion und Presse einzufordern. Pressefreiheit dürfe nicht ständig zu Lasten der Religionsfreiheit gehen.
Dem ist grundsätzlich Zustimmung zu gewähren, denn höchst an der Zeit ist es den Lästerzungen Einhalt zu gebieten. Allerdings verkennen die islamischen Religionsgelehrten, wenn sie vielleicht meinen, dass wirkliche Religionsfreiheit eine Freiheit religiöser Pluralität sein könnte. Oder bilden sie sich insgeheim Religionsfreiheit als muslimische Gottesordnung ein? Ich weiß es nicht, wende jedoch gleich ein, dass die islamische Leugnung der göttlichen Dreifaltigkeit (Vater, Sohn und Heiliger Geist) und der Menschenbildlichkeit Gottes (das Bild des Mensch gewordenen Gottessohnes ist das treue und vollkommene „Ebenbild des unsichtbaren Gottes“ – Kol. 1, 15) ebenso unverträglich mit einem zureichenden Begriff religiöser Freiheit ist.
Freiheit in spiritueller Sache verlangt nach dem Absoluten und kann somit zumindest in ihrem ureigenen Gefilde nicht eine Freiheit mit Einschränkung, also eine verkrüppelte Freiheit sein. Deswegen sage ich: Ja zur Stärkung religiöser Freiheit, doch dieses auf dem Boden unserer abendländischen Traditionen und religiöser Kultur.
5.2.06 12:11


Alles ist erlaubt, wenn ...

?Alles ist erlaubt, wenn Gott nicht existiert? (Dostojewski).

Was k?nnen wir daraus schlie?en? Ohne Gott ist jedes zwischenmenschliche Regelma? hinf?llig. Es gilt sodann das Recht des St?rkeren, R?cksichtslosigkeit und Grausamkeit triumphieren als Attribute eines moralisch blinden Willens zur Macht. Nihilistische Gesellschaftsverh?ltnisse dieser Art und Weise k?nnen niemandem w?nschenswert sein. Ich denke, dass nun jede Person guten Willens begriffen haben muss, worin die ?berragende Bedeutung einer humanistischen Religion f?r das gesellschaftliche Ganze liegt. Verf?llt der Glaube an Gottes Liebe und Macht, zerf?llt auch die Gesellschaft. Daher sollte wahre Erziehung im Geiste immer christlich sein.
12.2.06 17:50





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung