Oswald Unzenbacher

 

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Anständig gekleidet dank Väterchen Frost

Die kalte Witterung der vorösterlichen Zeit erzwingt wozu keine Tugendpredigt imstande ist: das Weibsvolk sich anständig kleidet. Was denn nicht so recht seine Manier sonst ist. Die Sinne des Mannes zur Wollust reizen, das ist des Weibes instinktgeleitetes Wollen. Das ganze schöne Jahr über haben die Mäd’ und die Damen nichts Weiteres im Sinn als Männer zur Unkeuschheit zu verleiten. Sieht man sie an, so fragt man sich, ob sie auch noch irgendetwas anderes als dieses bewegt. Sie sind ohne Welt. Biologisch als aufnehmende Erdgeschöpfe determiniert. Fühlen sich einzig zur Paarung berufen. Gut, so hat Gott es zwar bestimmt, doch verfügte er zu gleich einen sittsamen Umgang damit zu pflegen. Unbeweibte Männer sind schöpferisch, heldisch und höheren Werten zugetan. Sie haben Welt, solange, solange sie nicht von weiblichen Reizen in den Kerker dumpfen Daseins verzehrt werden. Der Frost nun aber, bewirkt in der kalten Zeit eine wundersame Vergeistigung. Die Mäd’ verhüllen und hüllen sich in dicken Stoff, löschen sich als sexuelle Aggressoren aus, als ob eine höhere, weise Macht dies zum Anlass des höchsten Christenfests so wöllte.
18.3.07 16:43


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