Oswald Unzenbacher

 

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Der Papst hat ein Buch geschrieben

Und somit ein für allemal klargestellt, dass Jesus nicht der kryptomarxistische Sozialreformer oder der breit grinsende Gutmensch war, als den man ihn gerne verfälscht. Retten wird er das Abendland damit freilich nicht. Dafür fehlt es dieser ansonsten durchaus bemühten und anerkennenswerten Schrift an Konsequenz und heiligem Zorn. Viel zu sanft und gütig verhält sich der Heilige Vater in seinen Ausführungen. Diesen mangelt es zwar keineswegs an Scharfsinn und spiritueller Perspektive, doch retten wird er damit das im Untergang begriffene Abendland nicht. Dazu sind andere berufen. Stärkere, wildere und mehr liebende, als der Papst es ist. Viel zu sehr ist er in jenem Gehaben des Hektikers des Geistes befangen, das schon Nietzsche seinerzeit an den vom ihm verachteten Pfaffen diagnostiziert hat, das nicht aristokratisch sein möchte und das sich mit Gefälligkeiten begnügt statt zur herrschen. Andere werden an des Papstes Stelle treten, gnadenlos Liebende, deren Fürsorglichkeit keinen falschen Kompromiss kennt. Allweilig, in finsteren Momenten, denke ich, dass Mohammed, der Fürst unserer Kindeskinder, mehr Wahrheit als in aller Theologie findet sich in seinem Vermächtnis an die Völker dieser Welt, nicht falsch gelegen sein konnte, als er meinte, Jesus sei nicht gekommen um von Nächstenliebe zu predigen, sondern um den Dschihad, den Heiligen Krieg zu bringen. Was sonst ist das Gesetz dieser Erde? In einem ewigen, furchtbaren Ringen steht das Gute mit den Kräften des Bösen. Jeder kann es an sich beobachten. Jeder sieht es, sollte er nicht blind für das Treiben um ihn herum sein. Jeder Blick auf die Natur gewahrt uns ein Fressen und Gefressenwerden. Nicht der Sanftmut, dem Schwert ist Gottes Schöpfung zugetan. Nicht, dass er Lämmer und Löwen in trauter Eintracht geschaffen hätte. Er schuf den Menschen, die Erde und das Getier in Verhältnissen des Krieges und einzig ein Erlöschen des wild drängenden Instinkts zur Vermehrung könnte davon Erlösung bringen. Nun, der Papst hat ein Buch geschrieben, das ich von Herzen liebe, aber doch zornig von mir schleudere, denn wir stehen am Abgrund zu unserem tiefen Fall. Bloß davon schreibt der Heilige Vater nicht.
27.4.07 22:28
 


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bisher 9 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Gegenpapst / Website (11.5.07 02:02)
freundschaft genosse!!!!!!
irgendwie wirst du wahrscheinlich eh in ordnung sein, wenn du schläfst.....


†Gegenpapst† / Website (12.5.07 22:55)
wie gehts dir oswald, wann hast du das letzte mal gelacht? in der ganzen heiligen schrift steht kein einziges mal "und jesus lachte"...er hat aber sicher auch gelacht....lust auf ein achterl meßwein???


JESUS / Website (12.5.07 23:23)
Es war alles ganz anders.


Oswald Unzenbacher / Website (13.5.07 00:28)
Ihr widerlichen Gotteslästerer!

Und wer sagt, dass Jesus niemals gelacht hätte. Der Lästerer Adolf Holl zumindest, der behauptet es in seinem Buch "Der lachende Christus".

Ich jedenfalls, ach könntest du "Gegenpapst" mich sehen, weiß zu deinem lächerlichen Geschreibsel nichts als höhnisches Gelächter anzumerken. Du machst mich lachend!


†Gegenpapst† / Website (13.5.07 09:15)
oswald, ich mag dich trotzdem.....schönen tag noch.....bekleidest du ein amt in der kirche. bist du teologe?


heiner hecht / Website (13.5.07 10:02)
SUPER LINKS!
das sind seiten, die ich auch liebe!!!

heiner aus berlin


†Gegenpapst† / Website (19.5.07 14:56)
komm vertragen wir uns wieder, wir haben dich alle doch trotzdem sehr gerne....ich entschuldige mich aufrichtig für meine worte über dich....sorry....


Atheistin (11.1.08 15:35)
Ach, dieser Blog ist doch die reinste Realsatire... nur zur Anmerkung, wenn es einen Gott geben würde, dann hätte er wohl keine menschlichen Fehler, so wie "Engstirnigkeit", "Hass gegen andere" und "Fordern von Selbstkasteiung oder sonstigen Einschränkungen"

Das ist alles nur menschengemachter Unsinn zur Unterdrückung Anderer. Ähnlich wie "Heiliger Krieg" und dieser ganze Dreck - ich brauche keinen Gott, der dafür eintritt, dass ich irgendwann elendig an einem Bombenanschlag oder Atomkrieg verrecke oder dass ich keine freie Meinung hinsichtlich Religion haben darf. Ansonsten bräuchte ich sie ja nicht, ne?


Dante (7.9.08 15:20)
Mit diesem unheiligen Buch zeigt sich die hässliche Fratze des Krebsgeschwür Liberalismus in der heiligen katholischen Kirche. Statt die Worte Jesus, wie die Evangelisten sie für uns bewahrten, zu verteidigen und an kommende Generationen weiterzugeben, wagt es Ratzinger, sich über Gottes Wille hinwegzusetzen, und die moralisch Schwachen mit seiner dem Zeitgeist gefälligen, lästerlichen und ketzerischen Interpretation der heiligen Schrift zur Sünde, zu eigennützigem Verhalten statt zur tätigen Nächstenliebe, zu verführen. Das kann nur das Werk eines Dämon sein, der den Platz des Papstes eingenommen hat. Jeder, der sich von der heiligen Schrift ab- und der lästerlichen Schrift dieses Dämon zuwendet, wird bis zum jüngsten Gericht im Höllenfeuer für seine Sünde Buße tun.

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