Oswald Unzenbacher

 

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Ich feiere NICHT!

Beschämend mit welch unterwürfiger Bereitwilligkeit sich das Christentum den heidnischen Bedürfnissen einer bestenfalls rudimentär missionierten europäischen Bevölkerung anbiedert. Gibt es doch nicht den geringsten Anlass ausgerechnet für den Winterbeginn die Geburt Jesu Christi anzunehmen und für die hierfür angesetzten Festivitäten einen Tanz um heidnische Symbole aufzuführen. Der Christbaum, im Vatikan sollen dutzende dieser Götzenartefakte aufgestellt sein, hat mit christlicher Symbolik rein gar nichts auf sich, ist sohin bloße Liebdienerei an heidnische Riten, das einem dabei schlecht werden könnte. Das Weihnachtsfest als christliches Fest zu verkennen, heißt einen Verrat an christlicher Reinheit begehen, weshalb ich von Herzen dagegen bin. Wer jedoch vermeint, vor dem Baumkadaver stehend ein Gebet sprechen zu müssen, wer den Herren in die Unart mit einbezieht, volkstümlichen Grippenspielen frönt, der hat sich bereits gegen das Allerheiligstes versündigt. Und passt solcherart zu einer Kirche der Sündhaftigkeiten, die mir, der ich der Wahrheit gehorche, nicht mehr Heim und Heimat ist.

Weihnachten ist die große Beleidigung der Christenheit und, insoweit sie bei dem peinlichen Theater mitspielt, deren Bankrotterklärung.
24.12.06 15:48
 


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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


widergeburt / Website (27.12.06 23:48)
Das lobe ich mir! Mir sind die Gläubigen stets befremdlich und die bekehrenden am meisten verhasst; einen kritischen und konsequenten Menschen kann ich dort noch am ehesten tolerieren.
Nur sag mir eines: stört das "bestenfalls rudimentär missioniert", weil es eben nicht ganz ist, womit keine Missionierung einer vollständigen gleichwertig wäre, oder stört es, weil es nicht eine ganze Missionierung ist, womit diese und nur diese wünschenwert wäre?


Oswald Unzenbacher (28.12.06 11:49)
Was für eine Frage. Natürlich sollte die Missionierung eine vollwertige sein. Nichts anderes ist wünschenswert. Die europäischen Völker sind jedoch immer noch zutiefst im Urboden heidnischer Sozialmuster verwurzelt. Von einer auch nur annähernd zufrieden stellenden Christianisierung kann nicht die Rede sein. Leider!

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