Oswald Unzenbacher

 

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Von den barbarischen Wurzeln des Antiklerikalismus

Der unter vielen „aufgeklärten Köpfen“ modisch beliebte Antiklerikalismus hat alles in allem zwei dubiose Quellen:

- der stalinistische Marxismus, der über seine materialistische Ideologie ein ideelles Daseinsmonopol beanspruchte, der den Menschen eine jede Hoffnung auf ein Jenseits nimmt um sie im Diesseits unter das Kuratel einer angemaßten Funktionärskaste zu stellen.

- der nationalsozialistische Hitlerismus, dessen Raubtiermoral auf die Vernichtung der jüdisch-christlichen Ethik abzielte, zu diesem Zweck Massenmord und Geschichtsverfälschung diente. Mit der physischen Austilgung des jüdischen Volkes sollte die soziale Basis einer Grundidee der Nächstenliebe aus der Welt gebracht werden. Mit der Denunzierung der christlichen Geschichte zur Kriminalgeschichte sollte der Glaube an die christliche Moral bis zu ihrer Unterminierung angeschwärzt werden.

Die Leere jenseitiger Transzendenz ist ein materialistischer Mythos; schlussendlich eine stalinistische Lüge, weil ohne jede Begründung und wider jede Selbstevidenz des allgegenwärtigen Heiligen Geistes behauptet. Die vorgeblich Millionen Opfer der Hexenverfolgung (einige zehntausende Opfer entsprechen der Wahrheit und das Wüten war weder ein priesterliches noch ein theologisches, sondern ein volkstümliches) und die vorgeblich imperialistischen Kreuzzüge (in Wahrheit gerechte Verteidigungskriege) gehen auf nationalsozialistische Geschichtsverfälschungen zurück.

Finstere Geister gaben dem Antiklerikalismus sein besonderes Gepräge und doch meinen der eine oder andere Pseudohumanist deren verlogene Thesen nachschwätzen zu müssen. Sie blödeln vor sich hin und sind auf ihr blödelndes Gehaben auch noch stolz. An ihren Gebärden werdet Ihr sie erkennen! Und diese Gebärden sind kaum noch eines Pöbels im Geiste würdig. Ihre Begriffe und Gedanken jedoch, sind dem Fundus unvergleichlicher Menschheitsverbrechen entnommen. Bedarf es noch weiterer Worte?

Ich denke NEIN! Das reicht auch schon.
4.2.07 11:24
 


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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


postdisnatal / Website (5.2.07 00:28)
Der Barbar nennt sich mit geschwollener Brust selbst bei dieser Bezeichnung und geht weiter: anstatt das Christentum als Wiege zu akteptieren, treibt es ihn bis zurück zu Wodan, bis zur freien Wahl des Glaubens, den er sein eigen nennt, ohne ihn einem anderen aufzuzwängen.

Durch Verbindungen einem Ding die schlechten Eigenschaften eines anderen zu geben, ist ein Weg des Überzeugens ohne Argumente. Weder hat der heutige tendenzielle Laizismus, der viel stärker werden muss, etwas mit Menschheitsverbrechern zu tun, noch will der Laizist den Katholozismus über die Inquisition angreifen. Glauben soll der Mensch, an was immer er glauben will und sich frei dazu entscheiden und damit er das kann, muss der Einfluss des Glaubens beschränkt bleiben. Etwas anderes, und auch der Klerikalismus, ist ein Verbrechen an der Menschheit!


nina nashorn / Website (13.5.07 10:11)
was ist barbarischer als der klerikalismus?
die herrschaft der priester verschiedener kulturen zieht eine blutige spur durch die geschichte.

religion war und ist
1) opium des volkes
2) ideologische krücke der herrschenden zur unterstützung der herrschaft.

zu den großen themen, in den großen fragen hat die katholische kirche versagt:
pius XII in der judenfrage und gegenüber den nazis hat kriegsdienstverweigerer wie franz jägerstetter im stich gelassen, weggeschaut, feige geschwiegen.
um das große ganze nicht zu gefährden, die position des heiligen stuhls zu erhalten.
auf kosten der gläubigen.

das christentum hat sehr humane elemente, die gleichheit, auch in bezug auf die frauen.
was die kleriker seit paulus daraus gemacht haben, die kirchenväter, die päpste, ist ein wahnsinn. auch der neue papst, jahrelang als chefideologe im vatikan, droht mit exkommunikation, maßregelt lateinamerikanische priester, die sich mehr für die menschenrechte dort als für die reinheit der lehre einsetzen.

insofern ist das neue jesusbuch ein rückschritt gegen jahrzehnte forschung, von holl angefangen, die jesus in einen sozialen kontext stellen.

alle sind überrascht, dass benedikt so menschlihc und mild sei, ideologisch ist er nach wie vor ein hardliner.

ökomene, frauen in der kirche?

sowas ärgert mich als frau besonders.
ein weiterer alter mann, der nicht bereit ist, grundlegende positionen zu ändern.

nina

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