Oswald Unzenbacher

 

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Die historischen Verdienste des Christentums

Es ist immer nur von Verbrechen im Namen des Christentums die Rede, von Zwangsmissionierung mit dem Schwert und von Hexenverbrennung. So ist es en vogue, so ist es die wenig reflektierte Denkmode. Die verfemte historische Wahrheit sieht ganz anders aus und ich möchte dazu den Leserkommentar eines gewissen "hot doc" zitieren, der mir im Forum von der.Standard.at aufgefallen ist:

"die völkerwanderung wäre anders verlaufen, denn die parallel dazu verlaufene christianisierung wäre weggefallen, endlose kriege und unterwerfungen wären gefolgt, die bis heute andauern im kampf um macht und geld (es sind ohnehin so zu viele geführt worden). die kolonialisierung anderer kontinente wäre noch brutaler und vernichtender ausgefallen, weil das bischem moralischer christlicher überbau die gierigen eroberern vor der völligen enthemmung bewaht hat. die ausbeutung der arbeiter im rahmen der industriellen revolution würde bis heute andauern, weil kategorien wie menschenwürde und rechte nicht existieren. usw.

natürlich, die kirchen haben die menschen zu selten vor ausbeutung bewahrt, aber es hätte durchaus schlimmer kommen können."

Meines Erachtens ein ausnehmend verständiger Kommentar. Und in diesem Sinne eine Rarität von herausragender Güte!

Er wurde nicht veröffentlicht.
16.9.06 09:45
 


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